Was will diese Kampagne?

Diese Kampagne möchte erreichen, dass die Friedensbewegung besser gehört wird, dass sie mit einer Stimme spricht und die Politik auf ihre Forderungen hinweist.

Deshalb hat sich das Netzwerk Friedenssteuer daran gemacht, für die Bundestagswahl 2017 wichtige Forderungen vieler Organisationen aus den Bereichen Frieden, Bewahrung der Umwelt, solidarische Ökonomie, globale menschenwürdige Entwicklung etc. zu erfragen und zu bündeln. Diese Forderungen, zusammen mit möglichst konkreten Vorschlägen für ihre Umsetzung, sollen den Kandidaten und Kandidatinnen für Bundestagsmandate zur Stellungnahme vorgelegt werden.

Je mehr Menschen sich in die Kampagne einbringen, desto mehr Wahlkreise und Öffentlichkeit können erreicht werden – durch offene Briefe oder Leserbriefe, Teilnahme und kritische Fragen während Wahlveranstaltungen, Diskussionsrunden lokaler Gruppen mit MdB-Kandidaten usw. – hier ist der Fantasie der aktiven Menschen vor Ort keine Grenze gesetzt.

Wichtig ist dabei, nicht eine Einzelforderung, sondern die gebündelten Forderungen der mitarbeitenden Organisationen ins Gespräch zu bringen. So soll Politikern verständlich gemacht werden, dass klare Zusammenhänge zwischen der kapitalistischen Wirtschaftsweise, Rüstung und Militär, Umwelt, globaler Entwicklung, Terror, Fluchtbewegungen etc. bestehen, ganz im Sinne der Sustainable Development Goals [SDG].

Die Stellungnahmen aller MdB-KandidatInnen, die sich zu den Forderungen äußern, werden wir mit Unterstützung der lokalen Gruppen und Koordinatoren dann breit streuen und veröffentlichen. So können Wähler und Wählerinnen leicht herausfinden, wer ihre Interessen im Sinne einer solidarischen, zukunftsfähigen Gesellschaft vertritt. Auch können gewählte MdB später an ihren Aussagen vor der Wahl gemessen werden.

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