Unser Problem, an der Kampagne teilzunehmen

Rudolf Mehl, Christen für gerechte Wirtschaftsordnung und Akademie Solidarische Ökonomie schreibt an Michael Held und andere (Dezember 2016):

Liebe CGW-Vorstände, lieber Michael,

Michael Held hat mir per Briefpost Anschreiben, Aufruf und Antwortformular zu dem o.g. Bündnis geschickt, die Ihr Euch auch im Internet ansehen könnt.

Ich habe von dieser Kampagne schon Anfang November gehört, da war ich mit Hannelore Morgenstern vom Netzwerk Friedenssteuer gemeinsam auf einem Seminar (zu anderen Themen).

Meine damalige Kritik hat sich nicht verändert. Mein Antwortvorschlag ist daher: Nein, wir machen nicht mit, weil …

*Wenn Ihr anderer Meinung seid, lasst es mich bitte wissen*

Nein, wir machen nicht mit, weil

– ich es sehr schade finde, dass das Netzwerk Friedenssteuer www.netzwerk-friedenssteuer.de sein sehr gutes klares Anliegen eines Zivilsteuergesetzes stark verwässert, indem das Anliegen nur noch auf einer Liste von vielen weiteren, ganz unterschiedlichen Anliegen steht

– diese Verwässerung auch jedes Anliegen jeder anderen Gruppe trifft

– damit zu den vielen schon vorhandenen Netzwerken von Organisationen noch ein weiteres Netzwerk (Bürgerbündnis) dazu kommt. Unsere Erfahrung bei den CGW zeigt, dass wir mit der Kontaktpflege zu all diesen Netzwerken überfordert sind. Deswegen überprüfen wir regelmäßig unsere Mitgliedschaft in den verschiedenen Netzwerken und kündigen, wenn wir keinen Kontakt mehr haben

– unsere Anliegen sehr vielfältig sind und nur zu einem ganz geringen Teil schon so ausgereift sind, dass daraus Forderungen an die Politik für die nächste Legislaturperiode formuliert werden können.

 

Herzliche Grüße

Rudi

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Rundbriefredaktion – Christen für gerechte Wirtschaftsordnung und Akademie Solidarische Ökonomie

Rudolf Mehl – Bauschlotter Str. 4      –     Tel. 07231 52318

75249 Kieselbronn (D) – Fax: 03212-3296345 – Rundbrief@cgw.de

www.cgw.de      –      www.akademie-solidarische-oekonomie.de

Ein Gedanke zu „Unser Problem, an der Kampagne teilzunehmen“

  1. als Mitglied des Netzwerks Friedenssteuer fände ich es schade, wenn die „Christen für gerechte Wirtschaftsordnung“ und „Akademie Solidarische Ökonomie“ nicht mitmachten. Das Ganze ist mehr, als die Summe der Einzelanliegen …

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