Ein Blick ins Kampagnenbüro in Bad Hersfeld

Seit dem Herbst haben Michael Held vom Netzwerk Friedenssteuer / Ökumenisches Netz in Deutschland und Marco Gritzan, Freiwilliger im FÖJ, eine Unzahl von Anfragen gestellt, Mails und Telefonate beantwortet und Forderungen gesammelt und gebündelt. In der Konzeption und Durchführung der Kampagne wurden sie von einem Beirat unterstützt: Gertie Brammer, Hannelore Morgenstern und Wolfgang Steuer sowie weiteren Aktiven im Netzwerk Friedenssteuer. Immer stand und steht die Absicht, Politik mehr als nur punktuell zu verändern und eine Vernetzung alternativer Bewegungen zu fördern, im Vordergrund der Kampagne.

Gemeinsame Wahlprüfsteine auf Grundlage der SDG fertig!

Von 47 Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten haben wir deren wichtigste Forderungen übernommen und in einen Katalog eingefügt. Dieser orientiert sich an den SDG = Nachhaltigen Entwicklungszielen der UNO, welche auch unsere Regierung unterstützen möchte; aber wie? Wir helfen MdB-Kandidat*innen auf die Sprünge, indem wir konkrete Forderungen dazu vorlegen. Mehr dazu steht im Flyer Info zur Kampagne und Fahrplan Wahlprüfsteine 2017.  Die Flyer können bestellt werden bei M.Gritzan@buergerbuendnis2017.de oder im Kampagnenbüro – s.u. Bitte Anzahl angeben. Und dann los mit der Befragung, damit sich in der verfahrenen Politik bald etwas ändert!  Wer Publik Forum oder das Friedensforum bezieht, erhält mit der nächsten Ausgabe ebenfalls den Fahrplan Wahlprüfsteine.

Kampagne „Bürgerbündnis 2017“ nimmt Fahrt auf

Vergangene Woche hat das Kampagnenbüro in Bad Hersfeld die ersten 140 Briefe an Organisationen aus alternativ denkenden und handelnden Bereichen versandt. Darunter sind NRO und Gruppen, die sich mit Frieden, Entmilitarisierung und Abrüstung incl. Abbau der Atomwaffen, Erhaltung der Umwelt, Solidarischer Ökonomie etc. befassen. In Rückfragen werden weitere Adressen genannt, die angesprochen werden sollen.
Ein Empfänger kommentiert die Aktion so: „Ich finde die Idee spannend, dass nicht nur jede Gruppe ihre Forderungen und ihren Fragekatalog einbringt, sondern versucht wird, hier etwas zu koordinieren.“
Wie bist du auf die Kampagne gestoßen, und wie beurteilst du das Ziel, ein gemeinsames „Wahlprogramm der Zivilgesellschaft“ zu erstellen?

Weitere Beiträge im -> Blog

Wolfgang Steuer

Aufruf zu einer gemeinsamen Kampagne

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AUFRUF
an alle friedenspolitischen, entwicklungspolitischen, alternativ ökologischen und ökonomischen Netze und Dachorganisationen in Deutschland

Bitte tretet dieser Initiative bei:

BÜRGERBÜNDNIS 2017 – WAHLPROGRAMM DER ZIVILGESELLSCHAFT
Wir mischen uns ein!

Wir wollen mit einer bundesweiten, gemeinsamen Kampagne alle unseren zentralen ökonomischen, ökologischen, diplomatischen, Frieden entwickelnden Forderungen an die Parteien herantragen, welche die Politik in der Legislaturperiode 2017-2021 gestalten wollen. „Aufruf zu einer gemeinsamen Kampagne“ weiterlesen

Ablauf: Schritte zum Ziel

(1) Organisation und Unterstützung
Zur Organisation der Kampagne ‚Bürgerbündnis 2017‘ hat das Netzwerk Friedenssteuer ein Büro in Bad Hersfeld eingerichtet. Es wird von unserem Mitglied Michael Held geleitet, seit September 2016 ist außerdem Marco Gritzan im Freiwilligendienst angestellt.
Nachdem einige Organisationen sich zu Unterstützern der Kampagne erklärt hatten, werden nun Organisationen aus dem alternativen Spektrum, die eine Transformation der Gesellschaft im Sinne der SDG anstreben, angeschrieben und zur Mitarbeit eingeladen.
„Ablauf: Schritte zum Ziel“ weiterlesen

Was will diese Kampagne?

Diese Kampagne möchte erreichen, dass die Friedensbewegung besser gehört wird, dass sie mit einer Stimme spricht und die Politik auf ihre Forderungen hinweist.

Deshalb hat sich das Netzwerk Friedenssteuer daran gemacht, für die Bundestagswahl 2017 wichtige Forderungen vieler Organisationen aus den Bereichen Frieden, Bewahrung der Umwelt, solidarische Ökonomie, globale menschenwürdige Entwicklung etc. zu erfragen und zu bündeln. Diese Forderungen, zusammen mit möglichst konkreten Vorschlägen für ihre Umsetzung, sollen den Kandidaten und Kandidatinnen für Bundestagsmandate zur Stellungnahme vorgelegt werden. „Was will diese Kampagne?“ weiterlesen