Ablauf: Schritte zum Ziel

(1) Organisation und Unterstützung
Zur Organisation der Kampagne ‚Bürgerbündnis 2017‘ hat das Netzwerk Friedenssteuer ein Büro in Bad Hersfeld eingerichtet. Es wird von unserem Mitglied Michael Held geleitet, seit September 2016 ist außerdem Marco Gritzan im Freiwilligendienst angestellt.
Nachdem einige Organisationen sich zu Unterstützern der Kampagne erklärt hatten, werden nun Organisationen aus dem alternativen Spektrum, die eine Transformation der Gesellschaft im Sinne der SDG anstreben, angeschrieben und zur Mitarbeit eingeladen.

(2) Eigene Forderungen, Kontaktpersonen
Wir erbitten von diesen Organisationen und Gruppen, dass sie uns ihre wichtigste Forderung an die Politik samt einem Vorschlag zur Umsetzung mitteilen.
Ein Beispiel:
Die Forderung des Netzwerk Friedenssteuer ist die Achtung der Gewissensfreiheit auch bei der Steuerzahlung; der Umsetzungsvorschlag ist das Zivilsteuergesetz.
Gleichzeitig soll jede Organisation eine Kontaktperson nennen, die für die Zusammenarbeit mit dem Kampagnenbüro zuständig ist.
Ebenfalls bitten wir darum, der Kampagne als Unterstützer beizutreten.

(3) Forderungen werden zusammengeführt
Nach Eingang der Forderungen werden wir gemeinsam mit einer neutralen Person die Forderungen bündeln und zu einem Katalog zusammenfassen. Dieser soll die wesentlichen Schritte auf dem Weg zu einer solidarischen, gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft aufzeigen – Abkehr von Kriegen, Terror, Ausbeutung der Schwächeren und der Umwelt auf Kosten unserer gemeinsamen Zukunft. Positionen, welche mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unvereinbar sind, werden ausgeschlossen.

(4) Stellungnahmen einholen – Regionale Partner
Ab dem Frühjahr 2017 werden wir Aktive in den Regionen, die uns Organisationen genannt haben oder die wir aus anderen Zusammenhängen kennen, zur Mitarbeit einladen. Ihre Aufgabe wird die Bildung von handlungsfähigen ad-hoc-Gruppen sein, die Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien für ein Bundestagsmandat ansprechen, ihnen den Forderungskatalog zur Stellungnahme vorlegen und nach Möglichkeit öffentlich diskutieren. Hierzu können persönliche und offene Briefe, Telefonbefragung und Befragung auf Wahl- oder sonstigen Veranstaltungen, Diskussionen in eigens geplanten Kandidatenvorstellungen etc. dienen.
Das Kampagnenbüro nennt den Web-Zugang zu den Kandidaten und Kandidatinnen der Wahlkreise und hilft bei der Koordination.

(5) Auswertung und Publikation
Die Stellungnahmen der MdB-Kandidatinnen und -Kandidaten sollen fortlaufend dem Kampagnenbüro mitgeteilt werden, sodass bis zum Sommer eine Übersicht über die Haltung aller Befragten zu den vorgelegten Forderungen erstellt werden kann.
Dieser Positionskatalog wird allen beteiligten Gruppen weiter geleitet, damit sie diesen in ihren Verteilern und Rundbriefen veröffentlichen können. Ebenfalls auf der Kampagnen-Website wird dieser Katalog öffentlich dargestellt werden. Veröffentlichungen in Zeitungen sollen gemeinsame Positionen der Friedensbewegung sowie von Ökologie-, Ökonomie-, Menschenrechts- und Entwicklungspolitischen Gruppen darstellen sowie Wählern und Wählerinnen eine Orientierung ermöglichen.

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