Welche Chance bietet diese Kampagne für soziale / alternative Bewegungen?

Michael Held antwortet auf Rudolf Mehls Brief (s. u.):
Lieber Rudi und alle von ihm Angeschriebenen, so enttäuschend Deine Schlussfolgerung, so sehr danke ich Dir doch, dass Du sie so klar geschrieben hast.

Warum machen wir uns im Netzwerk Friedenssteuer so viel Arbeit? Das ist Folge unserer jahrzehntelangen Erfahrung und betrifft nicht nur uns, sondern viele Gruppen und Organisationen im ÖNiD (Ökumen. Netz in Deutschland), in der Kooperation für den Frieden und darüber hinaus: wie lange sind wir schon an unseren Spezialthemen und haben sie immer weiter verfeinert und ausdifferenziert!

Ich denke hier nicht nur ans NWFS, sondern besonders auch an die ASÖ (Akademie Solidarische Ökonomie). Und je tiefer wir da weitergekommen sind, desto abstrakt-theoretischer wurde das Verhältnis zur Realität.

„Alle“ finden unseren Satz „Niemand darf gegen sein Gewissen gezwungen werden, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen“ und unseren Vorschlag für ein Zivilsteuergesetz klasse – aber wir tragen das seit Jahrzehnten vor uns her.
Keiner traut sich zu, zur Realisierung ernsthaft etwas beizutragen. Und so geht es Euch und vielen anderen! Treiben wir nur Glasperlenspiele?
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Unser Problem, an der Kampagne teilzunehmen

Rudolf Mehl, Christen für gerechte Wirtschaftsordnung und Akademie Solidarische Ökonomie schreibt an Michael Held und andere (Dezember 2016):

Liebe CGW-Vorstände, lieber Michael,

Michael Held hat mir per Briefpost Anschreiben, Aufruf und Antwortformular zu dem o.g. Bündnis geschickt, die Ihr Euch auch im Internet ansehen könnt.

Ich habe von dieser Kampagne schon Anfang November gehört, da war ich mit Hannelore Morgenstern vom Netzwerk Friedenssteuer gemeinsam auf einem Seminar (zu anderen Themen).
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